有关德国概况知识的情景会话

 

9 德国的节假日

1) Gespräch mit Herrn Wellner

(L: Li, ein chinesischer Techniker; W: Wellner , der deutsche Fachkollege von Li)

L: Ich habe den Eindruck, dass Sie viele Feier- und Festtage haben und viel Urlaub nehmen .Stimmt das?

W: Ja . das stimmt voll und ganz. Würden Sie wohl meinen :"Ihr Deutschen wisst euch zu amüsieren ." Es ist leider wirklich so.

L: Wieso leider ? Das ist doch schön. Ich meine ,das gehört zu Ihren gut entwickelten sozialen Einrichtungen . Wenn wir aufzählen , vom Januar anfangend , da ist der Neujahrstag.

W: Der Dreikönigstag am 6. Januar, der wird hier in Bayern und Baden- Württemberg gefeiert, Fastnacht, das ist Ende Februar , Karfreitag und Osternmontag im April, der erste Mai.

L: Ist der erste Mai auch ein Feiertag bei Ihnen ?

W: Damit die Gewerkschaftler ihre Demonstrationen organisieren können . Himmelfahrt im Mai. Pfingstmontag im Juni, Fronleichnam auch im Juni, Mariane Himmerlfahrt im August , Allerheiligen im November und zuletzt kommen drei Weihnachtstage.

L: Oh je ! Wenn ich aufaddiere sind das fast zwei Wochen .

W: Stimmt. Hinzu kommen gesetzliche Urlaubstage.

L: Sie haben es aber schön. Kein Wunder , dass Sie reise lustig sind . Bei Geld und Zeit , warum denn nicht reisen? Aber darf ich noch eins sagen?

W: Na klar ! Und ?

L: Sie müssen aufpassen. Ich meine nicht Sie persönlich , sondern die Leute überhaupt ,dass ihre geistige Welt nicht  von dem reinen Materialismus und der Konsumgesellschaft verdorben wird.

W: Da haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen . Sie können sich nicht vorstellen , wie sehr viele Leute, insbesondere junge Leute unter Gedankenlosigkeit leiden müssen .

L: Eben , das ist schlimm. Ich weiss nicht , ob das eine der Begleiterscheinungen der Konsumgesellschaft ist .

2) Urlaubssystem

( Li und Wellner treffen sich wieder )

L: Guten Tag , Herr Wellner ! Schön , dass wir uns wiedersehen . Waren Sie im Urlaub?

W: Ja . Bin gestern aus dem Urlaub zurück. Sieht man das mir an?

L: Ja , natürlich . Sie sind braun geworden.

W: Bekommen Sie keinen Urlaub bei uns ?

L: Ich ? Bei Ihnen ? Haha! Schon gar nicht bei Ihnen . Der kurze Aufenthalt reicht noch nicht einmal aus für die Fortbildung und Untersuchung vom Urlaub ist gar keine Rede. Haben Sie eigentlich eine Urlaubsregelung für die Belegschaft ?

W: Ja .Die müssen wir haben . Der Betriebsleiter und Betriebsrat stellen gemeinsam eine Liste auf , wer wann wieviel Tage Urlaub hat und und und .

L: Wieviel Tage haben Sie beispielsweise? Hängt das mit dem Dienstalter zusammen , nicht?

W: Ganz richtig . Für Erwachsene sind 27 Tage gesetzlich gesichert ; für Jugendliche unter 18 Jahren 24 Tage. Aber die Urlaubsregelung bei uns ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Ich habe dieses Jahr insgesamt 32 Arbeitstage. Verstehen Sie , was ich meine?

L: Das heisst , Samstage und Sonn- und Festtage sollen extra hinzugezählt werden , ja?

W: Genau . Diesmal hatte ich 20 Arbeitstage ; die anderen Tage habe ich für Skilaufen auf .

L: So , so . Sie leben anders als wir . Ich meine , es ist natürlich prima, dass man so viel Urlaub hat . Aber man darf auch nicht vergessen wie intensiv und wie hart man sonst arbeiten muss .

W: Ich wundere mich , dass Sie unsere Probleme so gut kennen.

L: Wir haben bei " Volkswagen" und bei " Opel" Arbeiter am Fliessband kennengelernt. Die fühlen sich stets gehetzt .

3) Gespräch über Weihnachten

(L: Li , chinesischer Student; W: Wang , chinesischer Student : B: Burkhard , Mitbewohner von Li und Wang.)
( Li und Wang unterhalten sich über das Weihnachtsfest. Da kommt Burkhard , ein Freund von ihnen .)

L: Hallo, Burkhard! Komm, setz dich . Du kannst uns informieren .

B: Worüber ?

W: Über euer Weihnachtsfest.

B: Über Weihnachten ?Feiert ihr denn das Fest nicht ?

W: Nein , eben deshalb . Das ist ein christliches Fest. Bei uns sind nicht viel Christen , dafür aber viel mehr Atheisten .

L: Ist das etwa so , dass der Jesus Christus am 25 Dezember Geboren wurde?

W: Moment mal , Li , ich habe gelesen , am 24. nämlich am Heiligabende .

B: Ja , darum nennt man es Heiligen Abend.

L: Weihnachten ist ein Fest der Familienzusammenführung , also ein Familienfest , wo fröhliche , friedliche und fromme Stimmung herrscht .

B: Du weisst gut Bescheid ..

L: Ach was ! Lauter Halbwissen .

B: Typisch sind Weihnachtsbaum und die Krippe darunter . Guckt euch das Bild an ! In dieser Schlichten Kripe sollte Jesus geboren sein.

W: Interssant ! Und der Esel und das Rind ?Wozu sind die da ?

B: Es war urspruenglich in einem Stall, wo Maria Jesus bebar. Die Tiere wärmten das kleine Baby mit ihrm Atem .

L: Oh , die frommen Tiere .

B: Was den Kinder gut gefällt , ist die Weihnachtsbescherung . Sie basteln oder kaufen mit ihrem Taschengeld schicke Sachen fuer ihre Lieben und finden unter dem Weihnachtsbaum dann Überraschungen für sich.

W: Der 25 und 26. sind Feiertage , wo man Eltern oder Verwandtschaft besucht und dabei viel und gut isst und trinkt . In diesem Punkt ist es ähnlich wie unser Frühlingsfest . Noch eine Frage, Burkhard, warum fällt der Heiligabend ausgerechnet auf den ? Ist das irgendwie zu begründen?

B: Na , was soll ich sagen ? Ich bin überfragt . Wissenschaftliche Begründung ist mir unbekannt. Aber so viel ich weiss , ist dieser Tag ein Symbol für Licht und Zukunft ,für Wärme und Frühling . Der 22.oder 23. Dezember ist die Wintersonnenwende. Ab dieser Zeit wird der Tag länger und wärmer und die Nacht kürzer.

L: Schön gesagt , Burkhard, dichterisch.

B: Ich mache einen Vorschlag. Ihr müsst unser Fest selbst miterleben in einer Falilie mit Kindern .

L: W: Sicher . Da hast du recht . Wir sind schon eingeladen .

4) Gespräch über Weihnachtserlebnisse

B: Hallo , Li!

L: Hallo , Burkhard . Dass du schon da bist !

B: Ich war überhaupt nicht weg,  war die ganze Zeit da. Hattest du frohe Weihnachten ?

L: Ja , danke. Und du?

B: So so . Ich habe nicht gefeiert , sondern gearbeitet , ich meine , gelernt .

L: Weisst du , was mich an diesem Weihnachtsfest am meisten beeindruckt hat?

B: Was ?

L: Die materielle Fülle. Das ganze Fest beruht darauf : Weihnachtsbaum mit elektrischen Kerzen, große Geschenke , die Hunderte Mark kosteten und das Essen und Trinken ... Das Fest hat an sich viel an dem religliesen Sinn verloren.

B: Es kommt darauf an , wie sich Leute religioes verhalten und ob sie evangelisch oder katholisch sind .

L: Du , da gebe ich dir recht . Ich war bei einer Familie und habe da wirklich die fromme Weihnachtsstimmung gefühlt. Die kleine Krippe unter dem Weihnachtsstimmung war von der Gastgeber in selbst gebastelt. Die war einfach und schlicht , aber jede Figur so echt und so niedlich. Meine Freundin hat mir mit Begeisterung die tolle Geschichte über Jesus Geburt erzählt . Anschliessend , das war ungefaehr zwischen 11 und 12 Uhr mitternachts war ich mit ihr in die Kirche und ich habe die Weihnachtsmesse beobachtet.

B: Siehst du . Dann muss deine Freundin katholisch sein .

L: Genau. Bei meiner anderen Freundin haben wir uns mehr vergnügt mit Kindern und anderen Familienangehörigen.

B: Habt ihr Weihnachtslieder gesungen ?

L: Oh , "Tannenbaum " und andere . Wir haben Weihnachtsgangs gegessen.

B: Wirklich ? Hat's dir geschmeckt?

L: Ja , die Füllung und die Haut , die knusprig war. Aber es war für mich ein bißchen zu fett. Weisst du , woran ich dachte?

B: An...

L: An "Das Mädchen mit den Schwefelhölzchen" von Anderson.

5) Gespräch über Fastnacht

(Burkhard und Wang unterhalten sich über Fastnacht .)

W: Noch bevor ich kam, hörte ich , dass ihr Fastnacht feiert .

B: Stimmt . Im Februar . Das wirst du noch erleben .

W: Eine gute Gelegenheit , Land und Leute besser kennenzulernen , die will ich nicht verpassen . Es gibt Karneval, Fastnacht und ... nach einen Begriff...

B: Fasching.

W: Ja , genau . Das Wort lag mir auf der Zunge. Ist mit den drei Dingen dasselbe gemeint ? Oder gibt's Unterschiede?

B: Alle drei Namen bezeichnen dasselbe Fest. Im Rheinland wird es Karneval genannt. Köln , Mainz und Düsseldorf sind u.a.durch Karneval bekannt. Hier bei uns , in Baden-Württemberg und in Hessen heisst das Fastnacht oder Fasnet als Dialekt ; in Bayern wird es als Fasching bezeichnet.

W: Ach so ! Die Art und Weise , wie man es feiert , ist sicher auch je nach dem Ort verschieden .

B: Ja . Aber weisst du, von außen sieht man kaum einen Unterschied . An dem Festtag wird man maskiert , kosttümiert . Man tanzt und singt in fröhlicher Stimmung . Nur Einheimische oder Dachkundige können feine Unterschiede spüren . Fastnachtsumzüge sehen bei spielsweise anders aus wie Karnevalumzüge.

W: Die Fastenzeit soll am 11.11.um 11Uhr beginnen. Was soll das denn bedeuten?

B: Um 11 Uhr 11 Minuten des 11. November beginnt die Fastenzeit , die ein paar Monate dauert bis zu Ostern. Das heisst , ab dieser Zeit lebte man früher vegetarisch. Aber das hat heute nicht mehr viel Bedeutung. Ab dieser Zeit fängt man mit der Vorbereitung des Umzugs an. Zunft und Verein werden gegründet , Beiträge kassiert, kunstvolle und lustige Masken angefertigt . Zunftmitglieder Treffen zusammen , um Kulturprogramme und Kapelle zu üben. Aber Fastnacht erreicht erst heute in einer Woche den Höhepunkt.

W: Den Höhepunkt ? Und ?

B: Das ist der nächste Montag. Man nennt den Rosenmontag oder Fastnachtsmontag. An diesem Tag kannst du dir einen interessanten und farbenprächtigen Straßenumzug anschauen . Jetzt will ich dir noch nichts vorwegnehmen (od. Jetzt will ich dir noch nichts verraten).

6) Fastnachtsumzug

( Die Hauptstraße ist zu beiden Seiten voller Zuschauer. Nur mit Mühe gelang es den beiden, sich in die Maße einzureihen )

B: Gott. Bleiben wir lieber hier stehen , du . Es scheint keine bessere Stelle zu geben.

W: Dass man bei euch auch mal geschoben werden muss , ist für mich auch ein Erlebnis.

B: Schau! Es geht los ! Der Kapelle folgen die Zünfte.

W: Toll! Jeder trägt eine Maske und ein Kostüm. Man erkennt keinen mehr wieder . Hör mal, was sie da für einen komischen Ton angeben!

B: Das Ziel dabei ist , nicht wieder erkannt zu werden .

W: Diese Maske ist furchter regend . Wozu der Besen in der Hand?

B: Die sind Hexen . In der Volksliteratur fliegen Hexen auf dem Besen. Guck mal da. Eine Hexe hat eine Zuschauerin an sich gedrückt und umarmt sie nun.

W: Oh je . Was soll das ? Ist das nicht schrecklich?

B: Am Narrentag kann ein Narr alles tun , was er will. Das ist der Rosenmontag. Betroffene Personen sollen Verständnis dafür zeigen .

W: Und dürfen nicht sauer werden ? So was ! Dann müssen wir aufpassen , dass wir nicht erwischt werden . Man verstreut Bonbons und Süssigkeiten. Ist das auch ein Brauchtum?

B: So möchte man den Kindern eine Freude machen . Letztes Jahr wurden am Rosenmontag allein in Köln 52 t Bonbons verschenkt.

W: Schau mal , wer da kommt ! Toll. Die Masken sind phantastisch. Und die Kleider scheinen wie aus Perlen gemacht zu sein . Die müssen aber wertvoll sein .
 
B: Die Masken sind aus Holz gechnitzt . Jede kostet zwischen 500 und 1000 Mark. So Handarbeit ist irre teuer.

W: Gehören die Dinge ihnen selbst ?

B: Ja , alles Privatbesitz. Man kann natürlich wie bei anderen Fällen in Raten zahlen , wenn es nötig ist . Weisst du übrigens , wo der Fastnachtsumzug seinen Ursprung hat?

W: Nein , weiss nicht . Wo denn?

B: In Basel in der Schweiz. Bis heute besitzt der Umzug in Basel immer noch seine traditionelle Eigenschaft . Wenn du Lust hast , kann ich dich nach Basel gegleiten.

7) Fastnacht-ein katholischer Brauch

W: Hat die Fastnacht etwas mit der Religion zu tun ?

B: Früher sogar viel . Sie war ursprünglich ein katholischer Brauch und hatte eine starke christliche Färbung . Aber heute ist die christliche Bedeutung zum großen Teil verloren gegangen.

W: Ist nach Rosenmontag noch was los?

B: Nicht mehr viel. Der nächste Tag ist Fastnachtsdienstag.

W: Und Mittwoch?

B: Mittwoch heißt dann Aschermittwoch. Ab Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit.

W: Fastenzeit? Das heißt , man lebt vegetarisch, ja?

B: Und feiert nicht . Die Fastenzeit dauert praktisch 40Tage bis Ostern. Am Aschermittwoch essen viele Leute Rollmöpse, weil sin zu viel Alkohol getrunken haben und einen Kater haben .

W: Eine andere Frage bitte, feiert man in Norddeutschland auch dieses Fest?

B: Eigentlich nicht . Norddeutschland ist mehr evangelisch.

W: Mein allgemeiner Eindruck ist ,Süddeutsche und Bayern sind lebhafter. Es war wirklich toll heute . Ein einmaliges Erlebnis.

B: Es hat sich doch gelohnt , obwohl du inzwischen ein bisschen frieren musstest, gell?

W: Na ja . Das Wetter hat nicht freundlich mitgespielt . Dir ist bestimmt auch kalt .

B: Jetzt haben wir eine Tasse warmen Kaffee verdient.

8) Gespräch über Ostern

( L: Li , ein chinesischeer Student :D: Dirk , Li's deutscher Kommilitone)

L: Du, hör mal , bald ist Ostern . Was soll ich mitnehmen , wenn ich zu Osternzeit meinen Freund besuchen gehe? Was ist das übliche Brauchtum bei euch?

D: Brauchtum ? Hat er kleine Kinder zu Hause?

L: Ja , einen Jungen , 6 Jahre alt .

D: Ich würde ihm dann bunte Osterneier oder Spielzeuge mit Osternhase kaufen.

L: Danke. Wie feiert ihr eigentlich dises Fest ?

D: Wie wir es feiern ? Na, zu Ostern bekommt man zwei Tage Urlaub . Man fährt mal aus , geht in den Wald spazieren und spielt mit Kindern Eierversteck.

L: Dass die Mutter schön geschmückte Eier in den Garten, hinter den Busch oder in irgendeine heimliche Ecke versteckt . Und die Kinder sollen die Eier suchen und können die Beute für sich behalten .

D: Das macht den Kindern viel Spass . besonders wenn der Vater mitspielt .

L: Ostern ist auch etwas Schönes für die Kinder . Ein Bekannter von mir hat mich zum Osternfrühstück eingeladen, zum sogenannten Frühschoppen.

B: Das ist ein reichliches Frühstück am Osternsonntag. Es gibt verschiedene Getränke , Salate,Kuchen und Knabbersachen ,die abwechslungsreich schmecken . Zum Osternfrühstück sind immer gute Freunde eingeladen, um sich angenehm zu amüsieren.

L: Das finde ich nett . Du , kannst du mir etwas über den religiösen Zusammenhang von Ostern erklären?

B: Du kannst vielleicht einem ein Loch in den Bauch fragen . Ostern war ein Katholisches Fest. Es bedeutete ursprünglich Auferstehung von Jesus Christus . Ostern ist auch das Ende der Fastenzeit.

L: Ach ja . Mir fällt das ein .Vom Aschermittwoch bis Ostern , das sind , wenn ich mich recht erinnere ,40 Tage.

B: Genau. In dieser Zeit lebt man vegetarisch. Ab Osternist man dann wieder frei von der Enthaltung . Nach Ostern haben wir nach pfingsten . Das ist 50 Tage nach Ostern . Bist du bis dahin noch bei uns ?

L: Ja , sicher . Ich kriegeanderthalb Jahre Stipendium von der Humboldtstiftung. Du , Dirk, hab vielen Dank für die informative Unterhaltung.
1) 与维尔纳先生的谈话

(L:李,一位中国技术人员;W:维尔纳先生,李的德国同行)

L:我的印象是,您们的节假日和休假很多,是这样的吗?


W:是的,这完全正确。您是不是想说,“您们德国人可真会玩呀”。遗憾,这确实
如此。

L:为什么遗憾呀,我是说,这一项也属于您们很发达的社会福利事业。如果我们从一月开始数的话,元旦是一天。


W:一月六日是主显节,这一天在巴伐利亚和巴登符腾堡州要庆祝的,还有狂欢节,这是二月底,四月份的耶稣受难节和复活节,五月一日。


L:五月一日您们也过?

W:为的是工会会员可以组织他们的游行。五月里还有耶稣升天日,六月里的降临节和圣礼节,八月里的圣母升天节,十一月分的万圣节,最后是三天的圣诞节。


 
L:哎哟!要是加到一块,差不多两星期了。
 
W:是的,外加上法定的休假日。

L:您们倒是挺美的,怪不得您们都爱旅行。又有钱又有工夫,干吗不旅行呢?不过请允许我再说一点。

W:当然允许,说吧!

L:您们得注意,我不是指您本人,而是泛指人们,注意不要让这种纯物质享受,纯消费社会破坏了人们的精神生活。

 
W:您讲得一针见血,您想像不出,有多少人,特别是年轻人受思想空虚之苦。



L:是呵,这很糟糕。我不知道,这是不是一种消费社会的必然现象。


2)休假制度

(李和维尔纳先生又碰面了)

L: 您好,维尔纳先生!我们又见面了,这很好。您休假去了吗?


W:是的。我昨天刚休假回来,看得出来吗?

L:是呵,看得出来,您晒黑了。

W:您们在我们这儿没有休假吗?

L:我?在您们这儿?哈哈!在您们这我们更不可能休假了。停留时间这么短,进修和学习都还来不及,谈何休假?您们是不是有一个职工休假制度?


W:是的。这个没有不行。厂方和职工委员会共同提出一个名单,谁,什么时候休多少天假等等。
 
L:比方说吧,您可以休多少天假?这和工龄也有关系吧?


W: 有关系。成人法定休假每年27天,不满18岁的年青人每年24天。不过我们国家的休假制度各种情况都不一样。今年我一共可以休32个工作日,您知道我说的意思吗?

 
L:就是说,星期六,星期天及节假日要另外加进去,对吧?


W:正是这样。这一次我休了二十个工作日;其余的休假我攒着好去滑雪。


L: 这么回事。您们的生活与我们不一样。我是说,有这么多休假那当然是很好的事。不过也不能忘记,人们平常工作是多么紧张多么辛苦。


W:我奇怪你怎么这么了解我们的问题。

L:我们在您们的“大众汽车厂”和“欧培尔厂”认识了流水线上的工人,他们经常有一种被催促的感觉。
 
3)谈论圣诞节

(L:李,一个中国大学生;王,也是一个中国大学生;B:布尔克哈特,李和王的宿舍邻居)
(李和王在谈论圣诞节,这时布尔克哈特走来,他是他们的朋友)


L:喂,布尔克哈特!来,坐下。你可以给我们讲讲。

B:讲什么?

W: 讲您们的圣诞节。

B: 讲圣诞节?您们不过这个节?

W:不过,就是因为我们不过。这是一个基督节日,我们那里没有这么多的基督教信仰者,代之却有很多无神论者。
 
L:是不是这样,耶稣。克利斯特于十二月二十五日降生。

W:等等,李。我读过,十二月二十四日降生的,就是所谓圣诞之夜。

B: 是的,所以才叫做圣诞之夜。

L:圣诞节是一个家庭团聚的节日,也就是一个家庭之节,笼罩着快活,和平而虔诚的气氛。

B:你知道得很多嘛!

L:快别提了,全是一知半解。

B:最具有特色的是圣诞树和树下的小茅草房。您们来看这张图片。据说耶稣就降生在这间简陋的草棚子里。
 
W:真有意思!这只驴,和这只牛呢?它们是干嘛用的?

B:原来圣母玛利亚是在一个牛棚里生下耶稣的。牲口用自己的热气暖着刚生下的婴儿。

L: 哦,多么虔诚的牲口。

B:而孩子们喜欢的是圣诞节的互赠礼品。他们用自己的零用钱制作或购买一些小巧的东西送给他们的亲人,而在圣诞树下又能找到亲人们送给他们的礼物。

 
W:二十五日和二十六日放假,人们看望父母亲友,又吃好东西又喝酒,在这一点上有一点像我们的春节,还有一个问题,布尔克哈特,这什么圣诞夜单单定在二十四号呢?可以做出某种解释吗?


B:这个呵,我该怎么说呢?我被考住了,科学的解释我不清楚,不过据我所知,这一天是光明和前途的象征,是温暖和春天的象征。因为二十二号和二十三号是冬至。自这一天开始,白天越来越长,越来越暖和,而黑夜则越来越短。



L:讲得好,布尔克哈特,富有诗意。

B:我建议,您们一定要到一个有小孩的家里去亲身经历一直我们这个节日。


L:王:一定。你说得对。我们已经被邀请了。

4)谈论圣诞节的经历

B:喂, 李!

L:您好,布尔克哈特。你已经回来了!

B:我根本没走。我一直在这儿来着。圣诞节过得好吗?


L:挺好,谢谢,你呢?

B:一般一般。我没有过节。我工作来着。我是说我没庆祝,而是学习了。
 
L:你知道这个节给我印象最深的是什么?

B:什么?

L:物质上极其丰富。圣诞树上挂上电蜡烛照明,花几百马克买许多礼物,还有吃呀喝呀...这就是整个节日的内容。节日本身的宗教意义已经丢失了很多。


B:这要看人们对宗教的态度怎么样,人们究竟是基督教或者是天主教。

 
L:你说得对。我去过一个家庭,在那里我确实感觉到了虔诚的圣诞气氛。在圣诞树下那间小屋子是女主人亲自精心制成的,又简单又质朴,但每一个形象都那么可爱逼真。我的女友向我热情地讲述了耶稣的降生。紧接着,大约半夜十一点到十二点我又和他们一道去了教堂。我观看了他们的圣诞节弥撒仪式。




B:你看,那你的女友一定是个天主教徒。
 
L:是的,但在另一个朋友家里我们更多的是和孩子们,家里的其他成员们玩玩。

 
B:你们唱了圣诞节歌没有?

L:唱了“啊,圣诞枞树!”和别的歌。还吃了圣诞烤鹅。

B:真的吗?好吃吗?

L:挺好吃的。肚子里塞的东西,还有鹅皮,烤得很脆。不过我觉得有点太肥。你想知道我想起了什么吗?

B:想起...

L:想起安徒生的《卖火柴的小女孩》。

5)谈论狂欢节

(布尔克哈特和王谈论狂欢节)

W: 我还没来以前,就听说您们过狂欢节。

B: 是的,二月份。你将会经历到的。

W:这是一个了解风土人情的好机会。我不会放弃的。它有三种说法:卡尔纳瓦节,法斯特纳赫特节,还有一个....
 
B:还有一个叫法申节。

W:哦,对对,话到了嘴边,就是说不出来。这三个东西指的量件事吧;还是说确有区别?

B:这三个词说的是一个节。在莱因区叫做卡尔纳瓦节,科降,美因兹,杜塞尔多夫等以庆祝国庆祝卡尔纳瓦节而著称。在我们这儿,巴登-符腾堡州和黑森州叫做法斯纳节或者方言叫法斯尼。在巴伐利亚州管它叫做法申节。


W: 原来是这样的。庆祝的方式可能也由于地区的不同而不一样吧。


B:是这样。不知你知道吗?从外表人们几乎看不出什么区别。过节的那天人们戴上面具,穿上节日盛装。人们欢乐地唱呀跳呀,只有当地人或内行才能发觉其微细的区别。例如我们这儿的化装游行和莱因区的就不一样。


W:斋戒日应从十一月十一日十一点开始,这又是什么意思?


B:十一月十一日十一点十一分开始斋戒期,延续几个月直至复活节。就是说从这时起人们吃素,这是以前,今天这一习俗已经成为没有什么意义了。从这时起人们开始准备化装游行。建立社团,筹备资金并且制伯既有艺术价值又滑稽可笑的面具。社团的成员聚集一堂弟练习节目的乐队的演奏。狂欢节的高潮实际上在一星期这后的今天。


 
W:高潮?怎么回事?

B:下星期一就是。人们称这一天为玫瑰星期一或者斋戒星期一。这一天你会看到一次非常有趣的色彩鲜艳的游行。现在我不想告诉你具体情况。(或:现在我不想泄露具体情况。)
 

6)化装游行

(主要街道的两旁站满了观众,他们两人费了牛劲才挤进了行列)

 
B:老天爷。我们就站在这儿吧,看来没有更好的地方了。


W:在您们这儿也有得互相人挤人的情况,这对我来说也是一个经历。

 
B:快看!开始了!乐队后面紧跟着各个社团。
 
W:真来劲!人人都戴着面具穿着盛装。谁也认不出他们来了。你听,他们讲话怎么是这种声音?

B:目的是不让别人听出他是谁。

W:这种面具怪可怕的。他们手上拿着扫帚干什么?

B:他们是女妖,在民间文学里女妖搂住一个观众,在拥抱她。


W:哎呀,这是干吗呀?这不是太可怕吗?

B:在这个狂人的节日里狂人可以为所欲为。这一天就是玫瑰星期一。被牵连的人要有谅解精神。

W:他们不可以发火?有这事儿!那么我们要小心点,别叫他们抓住,人们在撒糖和甜食,这也是一种风俗?


B:就这样人们想给孩子们带来一些愉快,去年的玫瑰星期一单单在科隆就分撒了五十二吨糖块。

W:快看,那边什么人来了!真好玩。面具多么好看呵。衣服看起来像是用珠子穿起来做成的。这衣服肯定十分贵重。

B:面具是木刻而成的。每一个要五百到一千马克。这种手工制品贵得出奇。


W: 这些东西方都是他们私人的吗?
 
B:是的。全是个人财产。当然人们也可以象购买其它东西一样分期初付款。如果必要的话。你知道 狂欢游行起源于哪儿吗?


W: 不知道,在哪里?

B:起源于巴泽尔,瑞士的巴泽尔,至今巴泽尔的游行还是别具传统风格。如果你感兴趣的话,我可以陪你去一趟。


7)狂欢节-天主教的一个习俗

W:狂欢节与宗教有关吗?

B:从前甚至有密切的关系。最起初,这是一个天主教的传统,并有着浓厚的基督色彩,而今天这一宗教意义已大部分消失。

 
W:在狂欢星期一之后还有什么活动?

B:没有太多了。第二天叫圣灰礼仪星期二。
 
W:星期三呢?

B:星期三叫圣灰日。从这一天开始真正的斋戒。


W:斋戒?就是说人们吃素,是吗?

B:而且不庆祝。这个时期其实是四十天,直到复活节。在圣灰星期三这一天人们吃葱头黄瓜卷鲱鱼,帮助醒酒,因为人们喝得太多,酒后不清醒。


W:另外还有一个问题,北德也过这个节吗?
 
B:一般是不过的。北德多半为新教。

W:我有一个总的印象,即南德人和巴伐利亚人比较活跃。今天的游行确实棒极了。这是我一生中难得的经历。

B:虽然看的时候你有点挨冻了,不过还是值得的,对吧?


W:就是。天气和我们不大合作。你一定也很冷吧。

B:现在我们完全有资格喝一杯热咖啡了。

8) 谈论复活节

(L:李,一个中国学生;D:迪克,李的德国同学)
 
L:哎,我说,很快就是复活节了。你说,如果复活节期间我去看朋友,该带点什么去好呢?您们这儿通常 习惯是什么呢?

D:习惯?你的朋友有小孩吗/

L:有,一个男孩,六岁。

D:要是我,我就给小孩带些彩勾搭复活蛋和带复活兔的小玩具去。

L:谢谢。您们都怎么过这一节日?

D: 怎么说呢?复活节人们休两天假。有人开车出门,有人到森林里散散步,有人和孩子们玩藏复活蛋的游戏。

L:妈妈把装扮璜得很漂亮的鸡蛋藏到花园里,树丛里或者什么秘密的角落里。孩子们去找,找着了就归自已。


D:孩子们特别高兴玩这个,尤其是如果爸爸也参加玩的话。

L:复活节也是孩子们的美好节日。我的一个熟人请我去吃复活节早餐,所谓早餐酒会。

B:这是在复活节星期天,这外早餐格外丰富。有各种饮料,凉菜,糕点和零食,味道各不一样。被请来用早餐的都柏林是好朋友,这样坐在一起可以很愉快娱乐一下。


L:这我觉得不错,我说,你能不能给我讲一下这个节日的宗教意义?


B:你真能打破砂锅问到底。这原先是一个天主教的节日。原先意味着耶稣。克利斯特的重新诞生。复活节也是斋戒期的结束。

 
L:哦!我想起来了。从圣灰星期三到复活节,如果我没有记错,这一共是四十天。

B:对对。在这段时间里人们吃斋,自复活节起开斋。在复活节之后还有降临节。你到那时候 还在德国吗?


L:是的,当然,我的奖学金榜,洪堡基金会发给我一年半的呢。我说,迪克,谢谢你给我讲了这么多情况。
 

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